Die Katze im Haus bewohnt ihr eigenes Revier und wird es in aller Regel gegen Eindringlinge verteidigen.
Ein neuer Gefährte wird daher nicht unbedingt sofort freudig begrüßt und der erste Kontakt bedeutet Stress für beide. Ohne Drohgebärden, Fauchen und andere Abwehrreaktionen läuft es daher fast nie. Hier einige Tipps, wie gefährliche Szenen zu vermeiden sind:

 

1)Bereiten Sie die Zusammenführung wenn möglich planmäßig vor.

Indem Sie Utensilien, welche nach dem Tier riechen (Decke, Kissen usw.) mit dem Besitzer der neuen Katze einige Tage vorab austauschen, haben die Tiere Gelegenheit, sich über Gerüche miteinander vertraut zu machen.

3) Wenn Sie dabei feststellen, dass beide gereizt reagieren, vermeiden Sie unbedingt direkten Kontakt so lange, bis das Verhalten sich normalisiert hat.

 

4) Der nächste Schritt wäre Sichtkontakt. Hierbei kann eine Plexiglasscheibe, welche in die Türöffnung integriert wird, gute Dienste leisten. Die beiden können sich sehen und riechen, sich jedoch nicht gegenseitig verletzen. Sind beide völlig entspannt, können Sie getrost den Dingen ihren Lauf lassen. Erschrecken Sie nicht, wenn trotzdem gefaucht wird.

 

Sollte es zu ernsthaften Auseinandersetzungen kommen, müssen Sie eingreifen. Katzenbisse sind gefährlich, da sie sich meist entzünden. Also ist Vorsicht geboten.

Sollten Sie für längere Zeit die Wohnung verlassen, trennen Sie die Tiere räumlich. Auch nachts könnte das in der ersten Zeit Ihren Schlaf sichern.
Es wäre auf jeden Fall günstig, wenn Sie sich zur geplanten Zusammenführung einige Tage frei nehmen.

Auf keinen Fall wollten wir Ihnen Angst vor der Zusammenführung machen. Manchmal gibt es auch bei Katzen die Liebe auf den ersten Blick...
Damit diese auch erhalten bleibt, denken Sie bitte daran, dass erst einmal ihre alteingesessene Samptpfote die ,,erste Geige“ spielt. Das, was wir Menschen als Eifersucht interpretieren, kann schnell zum Problem werden, wenn sie sich zurückgesetzt fühlt. Sind mehrere Dosenöffner in einer Wohnung, dann erweist es sich immer als günstig, wenn sich anfangs der ,,Ersatzdosi“ um die neue Katze kümmert. So fühlt die Erstkatze sich nicht vernachlässigt oder sieht die Neue nicht als Rivalen. Schon bald wird die gewünschte Harmonie sich einstellen.

Auch der Tierarzt oder das Internet bieten Hilfe an. Feromone wirken unterstützend.

Durch ,,Wohlfühlhormone“ fühlt sich Ihr Tier im eigenen Zuhause sicher.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


2) Geben sie dem Neuankömmling Zeit, den Transport zu verarbeiten und die fremde Umgebung in aller Ruhe kennen zu lernen. Stellen Sie dafür die Transportbox in einen separaten Raum. Vergessen Sie nicht, dass auch Sie dem Tier noch nicht vertraut sind und geben Sie ihm Gelegenheit, Sicherheit und Geborgenheit zu erlangen. (Fütterung und Toilettengang beider Tiere finden vorerst getrennt statt.)
Die Katzen können sich durch den Türschlitz verständigen und miteinander Gerüche austauschen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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