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Die Leiden der Tiere sind es, die uns antreiben!

 

 

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Diese kranke Katze entdeckten wir auf dem Basar von Dobrich. Gerade Tiere mit Hautproblemen werden von den wenigen Plätzen, an denen es Nahrung gibt, von den Menschen vertrieben. Dabei stellt die Behandlung vieler Hauterkrankungen kein Problem dar und ist nicht kostenaufwendig.

Wenn niemand hilft, wird sie sterben...

Zu tausenden irren sie durchs Land. In feuchten Kellern, brachliegenden Fabriken und Gehöften führen sie ein elendes Dasein. Besonders die Kleinen und Kranken sind den Unbilden des Wetters sowie der Missachtung vieler Menschen hilflos ausgeliefert. Und jährlich werden es mehr…

Kaum jemand kann sich vorstellen, wie schwer der Überlebenskampf der zahllose Streuner ist: Wie rasch kann es geschehen, dass ein Tier sich verletzt oder unterkühlt bei der verzweifelten Suche nach Nahrung. (In Bulgarien herrschen eisige Winter mit Temperaturen bis zu -20 Grad Celsius.) Niemand wird dann die Wunden oder den Infekt eines kranken Tieres behandeln und es mit Wasser und Futter versorgen…

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Man hat nicht ein Herz für Menschen und eines für Tiere. Entweder man eines, oder man hat keines.

Alphonso de Larmatine

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Sicher führte das harte, oft entbehrungsreiche Leben der ländlichen Bevölkerung dazu, dass der Fokus dieser Menschen sich wenig auf das Wohl der Tiere richtet. Die meisten Fälle von Tierquälerei finden nicht bewusst statt, jedoch sind Vorurteile und Unwissenheit über moderne Kenntnisse der Tierhaltung allerorts zu finden. Außerdem darf man nicht außer Acht lassen, dass die komerzielle Nutzung von Tieren einen wichtigen Beitrag zum Lebensunterhalt der Familien darstellt. Die Integration vierbeiniger Mitbewohner in die Familie, so wie es bei uns seit Jahren geschieht, findet hauptsächlich in städtischen Gebieten statt.

Erkrankte Tiere müssen in der Regel selbst genesen (Oder sterben!) und in Kastrationen wird fast nie investiert.
Immer wieder kommt es deshalb zu unerwünschtem Nachwuchs, welcher meist noch viel zu klein und ohne Mutter am Rand des Nachbardorfes abgelegt wird. Die Leute aus dem anderen Dorf tun dies allerdings genauso....

 

Ein Kreislauf des Leidens und Sterbens bisher ohne Ende!

 

 

Hunde, die treuesten Begleiter von uns Menschen, leben und verenden noch häufig an der Kette. Verfilzt und voll Ungeziefer sind sie nicht selten den Unbilden des Wetters und den Launen ihrer Besitzer ausgeliefert.
Natürlich gibt es auch unter der Bevölkerung Bulgariens andersdenkende Menschen. So wurde kürzlich im Stadtpark von Dobrich der erste Hundespielplatz eröffnet und seit Jahren leistet die Streunerhilfe Bulgarien e.V. unermüdlich Kastrationsarbeit bei den Straßenhunden.

Allerdings haben hier in Dobrich die Katzen noch keine Lobby, denn dieses Elend findet oft im Dunkeln, in Kellern oder verlassenen Fabrikgeländen statt. Jedes Jahr verenden hunderte von Babykatzen auf den Straßen oder gehen an katzentypischen Erkrankungen zu Grunde.

 

Diesem Elend muss ein Ende gesetzt werden! Zeit zu handeln, denn Pfotenschutz geht alle an!

 

 

 

 

 

 

* Anmerkung des Verfassers am Ende dieser Seite

 

 

 

 

 

© Pfotenschutz Bulgarien Telefon mobil 00359 877397 377 E-mail: pfotenschutz@gmail.com / verantwortlich für den Inhalt: Silke Hristov

*Anmerkung des Verfassers:

Wir möchten betonen, dass unsere Ausführungen lediglich auf persönlichem Erleben basieren und keine Allgemeingültigkeit besitzen.
Es liegt uns fern, die bulgarischen Menschen zu diffamieren oder Verhaltensweisen einiger Teile der Bevölkerung zu werten. Da wir im Bereich des Tierschutzes ein Problem sehen, haben wir lediglich die negativen Fakten aufgegriffen. Uns ist bewusst, dass es Mängel im Umgang mit Tieren in jeder Nation gibt und wollen auf keinen Fall den Eindruck vermitteln, dies sei eine typisch bulgarische Eigenschaft. Sollten wir die Gefühle der bulgarischen Menschen verletzt haben, bitten wir um Entschuldigung und Verständnis, denn wir erhoffen uns, Denkanstöße zu erreichen.